HAPPY 10 WEEKS CHALLENGE!

Genau heute vor einem Jahr endete unsere 10 WEEKS CHALLENGE!

Im letzten Jahr haben wir uns etwas Großes vorgenommen: Gemeinsam mit euch und unserem Partner natureOffice (ecoCent e. V.) sollte ein gemeinnütziges Projekt gestartet werden: Eine Challenge, die wirklich etwas bewirkt! Es entstand die 10 WEEKS CHALLENGE – Schleck was Gutes. Tu was Gutes. Das Ziel der 10 WEEKS CHALLENGE war es, die Einkommenssituation der Frauen in Kotokopé in Togo zu verbessern und somit langfristig Perspektiven zu schaffen.

Mit jedem erfrischend-leichten KISSYO im Becher und am Stiel, das bis Ende August 2019 von euch gekauft wurde, wurde der Bau einer Manufaktur für Frauen in Togo zur Weiterverarbeitung von Früchten unterstützt. Die Veredlung der Rohstoffe bietet den Frauen einen besseren Absatzmarkt für ihre Produkte und die Unabhängigkeit von Zwischenhändlern.
Unser Ziel war, die Frauen in den Prozess einzubeziehen, um zu gewährleisten, dass sie das Projekt eigenständig vorantreiben und weiterentwickeln. Ihre Ideen und Vorstellungen waren der wichtigste Bestandteil in der Planungsphase.

Wie alles begann

Alles begann mit den ersten Planungen und der Gründung einer Frauenkooperative in Kotokopé im Juni 2019. Es folgten der Bau eines Brunnens als aufwendigster Part des Projekts. Damit in der Manufaktur etwas produziert werden kann, ist Wasser essenziell. Man benötigt es zum Waschen und Reinigen, zum Kochen, als Zutat und natürlich auch zum Trinken. In Kotokopé ist es allerdings nicht so einfach, Wasser zu beschaffen. Das Grundwasser liegt sehr tief und ist nur schwer zu erreichen, weil viele Felsen und Steine unter der Erde liegen. Um einen Brunnen zu bauen, muss mindestens 200 m tiefgebohrt werden. Dazu war eine Spezialfirma nötig, sodass die Bohrung einen Großteil des Budgets verschlang. Doch die Investition hat sich gelohnt, da die ersten Messungen nach der Fertigstellung des Brunnens ergaben, das der Tiefbrunnen bis zu 3.000 Liter Wasser pro Stunde liefert.

Zeitgleich ging es mit der Planung der Produktionsstätte weiter, dabei gab es einige Herausforderungen, die beim Bau der Manufaktur durch Bauingenieur Kossi und sein Team bewältigt werden mussten. Unter anderem die Be- und Entlüftung des Gebäudes, denn wenn in der Halle gekocht und gebacken wird kann die Temperatur bis zu 60 °C steigen.
Eines der großen Probleme beim Bauen in Togo sind Türen, Fenster und Fensterrahmen. Wenn diese nicht mit sehr gutem Imprägniermittel behandelt werden, müssen sie bereits nach etwa fünf Jahren ausgetauscht werden. In Togo gibt es nämlich Termiten, die sich mit Vorliebe am Holz zu schaffen machen. Darum wurden für die Produktionsstätte Eisentüren eingeplant.

Ein Jahr später

Die Manufaktur in Togo und vor allem auch der Brunnen sind täglich in Benutzung. Die Frauen arbeiten sehr fleißig und alle sind extrem glücklich und dankbar für die Chance, die sie durch die 10 WEEKS CHALLENGE erhalten haben.
BIs Juli 2020 sind die Arbeitsprozesse immer weiter optimiert worden. Dadurch steigt nicht nur die Produktivität, sondern auch die Möglichkeiten der Frauen, die nun zum Beispiel eine Palmnussmahlmaschine bekommen.

Übrigens: Glücklicherweise hat Corona das kleine Dorf noch nicht erreicht, da die Einheimischen wenig reisen und sich vorwiegend in ihren Dörfern bewegen. Zum Schutz haben die Frauen trotzdem Masken genäht, die sie auf dem Markt tragen und an andere verteilen.

Wir feiern ein Jahr 10 WEEKS CHALLENGE und sind sehr froh über die Realisierung des Projekts gemeinsam mit euch und natureOffice (ecoCent e. V.).

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